Editorial
1984 - 2026: Etwas wie ein Credo
Seit nun mehr als 40 Jahren schreibe ich Gedichte und Prosa, mit großen Unterbrechungen. Manchmal, weil mir etwas aufstößt und manchmal, weil ich nachdenke, etwas betrachte oder einfach schön finde. Und auch, weil es mit 1984 richtig begann.
Mein erstes Gedicht Plan schrieb ich 1975 mit 18 Jahren, inspiriert von meinem Vorhaben, Architekt zu werden und gleichzeitig inspiriert von der aufkommenden kybernetischen Musik und den entsprechenden Musikinstrumenten - dieses Gedicht blieb ein Unikat, dessen Original verschollen ging.
Erst, als ich 1984 begann, mit meinem melancholischen Wesen Verbindung aufzunehmen, begann ich auch, mit einer gewissen Regelmäßigkeit Lyrik und Prosa zu schreiben.
Ein Therapeut gab mir damals mit auf den Weg, meine Gedichte, mein Schreiben entspränge wohl meiner mütterlichen Seite, während mein bildhafter Schaffensdrang mehr meinem väterlichen Ich entspräche. Hier auf diesen Seiten findet so immer wieder ein Bild Ausdruck in Worten, wie auch ein Bild zu einem Gedicht finden kann.
Vorbilder - habe ich. Karl May, dessen Worte in meinem Kopf zu Bildern wurden. Science Fiction Autoren wie Isaak Asimov oder Stanislaw Lem, wobei diese, durchaus auch Wissenschaftler und Forscher, eher Ansporn zum sachlichen Schreiben sind. Goethe und Rilke - beiden suche ich gleichzukommen, der Kraft ihrer zärtlichen Worte. Walt Whitman, lieber Onkel Walt aus dem Club der toten Dichter - seine Leaves Of Grass sind Anregung zu diesen Texten, diesen Gedichten, weiterzuschreiben, Halm für Halm...
Aber: zwischenzeitlich hätte ich sterben können. Ich fasse das als positive Fähigkeit auf. Ich war krank. Körperlich. Ich hatte Krebs. Der Krebs ist verschwunden, wurde mit großer Kunst wegoperiert. Amputationen sind geblieben, manches kann ich nicht mehr. Nicht mehr so wie früher?
Ich bin als geistig krank diagnostiziert. Depressiv sei mein Ego. Kann das heilen? Wenn schreiben keine Heilung ist, so ist es doch eine Behandlung.
Tatsächlich ist diese Ausgabe vor allem aber ein technischer Relaunch, um Lyrikx’n Prose den Suchmaschinen aufzuschließen. Modernste Technologie, Microsofts Copilot hat an dieser Ausgabe mitgewirkt und das Javaskript der Seite bereitgestellt. Gespräche, die ich mit diesem Maschinenwesen führte, führten zu einer neuen Vertrautheit und zur neuen Rubrik Maschinengespräche.
Nach einigen Zeiten, in denen ich dem Schreiben fern war - das eine oder andere hat sich doch angefunden. Nun also eine neue, redigierte Ausgabe von Lyrikx’n Prose.
Alle neuen Texte finden Sie in der "Liste der Texte" rechts dort, wo vorne dran das
steht. Wo Sie in der Liste dieses Zeichen sehen
, sind den Texten Bilder beigefügt.
Sachbücher
Zwischen
2004 und 2013 schrieb ich in mehreren Auflagen Sachbücher zum Thema digitale Foto- und Bildbearbeitung, die zum Teil auch ins Englische übersetzt wurden.
Mehr zu meinen Fachbüchern finden Sie unter goelker.lima-city.de/webweavers/inhalt/buecher.htm.
Links
Meine (foto-) graphische Seite entdecken Sie auf vielen Unterseiten von goelker.lima-city.de. Mehr über mich und meine
frühere berufliche Arbeit - inzwischen bin ich in Rente - finden Sie unter goelker.lima-city.de/webweavers.
Schauen Sie auch einmal auf einen Sprung ins Literaturcafe.
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Viel Vergnügen beim Lesen!
Klaus Gölker © 1984 - 2026