Ahnherrn Goethes bescheidener Schüler

Goethe, Altmeister, Ahnherr Du -
was hat dich nur auf den Blocksberg geleitet?
Ravernights?

Let's rave, let's missbehave!
Sie nah'n sich,
immer wieder,
die schwankenden Gestalten.

Ich wünschte mir,
ich wankte nicht.

Ich tanz kein Tänzlein, Menuett.

Oh, wie ich mir so wünschte,
im Rhythmus meines Herzens
stetig stets voran zu geh'n.
Dorthin, wohin
die eignen Wege führen.
Die eignen sind stets jene,
die man so selbst kennt, erkennt
und wünscht mit eig'nem Willen, Wollen.

Gelernt hab ich von Umwegen.

Aufregung, die sucht ihr,
wünscht den Kick Adrenalin.
So glaubt mir nur:
so warnt euc
euer Herz.

So gut ich kann,
lass ich mein Herz
in aller Ruhe schlagen.

Altmeister Du, Urahne,
Du ahntest - wusstest schon:
Es ist der Sitz, der Ort und Hort
des Fühlens, der Gefühle.

Etwas reinen Herzens tun...

Etwas von ganzem Herzen wünschen...

Mein Herz
braucht einen Schrittmacher.

  Klaus Gölker © 2004/2025

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