Winterwinde
Wann immer Winterwinde wüten,
es gibt ein Licht,
es gibt ein Haus
in unsren Breiten
und Menschen, die den Tee bereiten.
Wo sich der Schnee zu Wächten türmt,
dort gibt es Spuren
und die Wärme.
Der Rauhreif auf gefrohrnen Ästen
zeigt glitzernd sich im Sonnenlicht -
auch er wird tauen, schmelzen.
So frostig wirr das Schneegestöber -
bizarre Schönheit, Windeskind -
vorm Fenster draussen.
Klaus Gölker © 2004-2026